Matching

SysMatch erzeugt ausgewählte automatisch Punktidentitäten und geometrische Bedingungen. Dazu dienen zwei Klassen von Operatoren.

Matching-Operatoren erzeugen Identitäts-Beobachtungen zwischen verschiedenen Datensätzen:

  • Ecken-Operator
  • Geraden-Operator
  • Punkt-Operator

Such-Operatoren finden geometrische Bedingungen innerhalb von Layern eines Datensatzes:

  • Rechtwinkligkeiten
  • Geradlinigkeiten

Ergebnis des Matching sind in beiden Fällen Beobachtungen, welche anschließend in die Ausgleichung bzw. Homogenisierung eingeführt werden.

SysMatch arbeitet mit mehrdimensionalen Suchbäumen und statistischen Tests auf der Grundlage der durch Systra ermittelten Punktfehler.

Eine konservative Strategie vermeidet Missmatches (z.B. durch Elimination von Mehrdeutigkeiten).

Matching und Ausgleichung bilden eine Einheit. Wir empfehlen hierzu eine iterative Vorgehensweise:

Systra: Rechne das Projekt und stelle damit die Basiskoordinaten für Matching und Bedingungssuche bereit.

SysMatch: Finde Bedingungen und Matches.

Systra: Berechne das Projekt, überprüfe das Ergebnis anhand der NV auf eventuell falsche Bedingungen oder Missmatches und korrigiere diese.

SysMatch: Finde weitere Bedingungen bzw. Matches. Weiter mit 3.

Die Programme Systra und SysMatch werden alternierend so lange ausgeführt, bis keine weiteren Bedingungen mehr gefunden werden.

Fortgeschrittene Anwender können den Menüpunkt  Analyse > Systra+SysMatch einsetzen, der diesen Iterationsprozess automatisiert.

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